Die Entwicklung des Menschen
Die Entwicklung des Menschen zu einem sozialen Wesen
1. In der ersten Phase werden unterschiedliche Dinge in der Umgebung nicht als unterschiedlich erkannt.
2. Funktionelle Unterschiede werden erkannt. Die Brust und die Augen der Mutter.
3. Instinktives Erkennen des anderen als verschieden vom eigenen Selbst, aber immer noch als eine ungeteilte Wirklichkeit.
4. Dinge werden immer noch als Muster, d.h. Symbole einer Ganzheit, erkannt.
5. Was vertraut ist, existiert. Was nicht vertraut ist, existiert nicht.
6. Personen und Dinge haben Bedeutung. Sie sind Symbole für Handeln und Einflussnahme.
7. Dinge, die nicht vertraut sind, werden als gefährlich wahrgenommen.
8. Dinge und Ereignisse werden instinktiv als angenehm oder unangenehm erfahren.
9. Wenn ich dies tue, dann geschieht etwas Angenehmes, wenn ich das tue, ist es etwas Unangenehmes.
10. Handlungen, die positive Auswirkungen haben, werden wiederholt, Handlungen mit negativen Auswirkungen werden vermieden.
11. Die Umgebung bildet immer noch ein Ganzes.
12. Der Mensch wird sich seiner selbst bewusst.
13. Ich kann etwas tun, bewirken, bewegen.
14. Ich kann mich entscheiden, Handlungen mit positiven Auswirkungen auszuführen.
15. Die Gefühle, die verbunden sind mit Zugehörigkeit, Sicherheit, regelmäßiger Nahrung ... werden bewusst.
16. Es wird erkannt, dass Lernen mit Absicht geschehen und organisiert werden kann.
17. Ich bin eingebunden in den Kreislauf von Säen, Pflanzen und Ernten.
18. Ereignisse und Handlungen sind Vorgänge, die offensichtlich gesetzmäßigen Regeln unterliegen.
19. Ich kann über Dinge nachdenken, Pläne machen und meine eigene Meinung haben.
20. Man erkennt, dass es alle möglichen Arten von zyklischen Ereignissen und Prozessen gibt.
21. Ich bin für mich und mein Handeln verantwortlich.
22. Ich kann jemanden bitten oder beauftragen, etwas zu tun.
23. Man erkennt, dass die Welt aus Dingen besteht, die auch auf eine andere Art und Weise benutzt werden können.
Hier etwa findet ein Wechsel zu kollektivem Bewusstsein statt.
24. Man erkennt, dass Prozesse beeinflusst werden können.
25. Man erkennt, dass es wirkungsvoller ist, wenn Menschen mehr produzieren als sie brauchen, und Dinge austauschen.
26. Zusammenarbeit verbessert unsere Leistung.
27. Man erkennt, dass ein allgemeiner Tauschgegenstand bequem ist: Geld
28. Arbeiten wird als etwas Negatives angesehen, das mit Geld bezahlt wird.
29. Der Mensch erkennt, dass die Natur Energie liefern kann: Wasser, Wind.
30. Man erkennt, dass man Geld ansammeln kann und dass Geld Annehmlichkeiten und Macht bringt
31. Annehmlichkeiten und Macht werden als Glück angesehen.
32. Die Reichen erkennen, dass sie mehr Geld ansammeln können, wenn die anderen auch Geld verdienen.
33. Man erkennt, dass es besser ist nicht selbst zu strafen und Rache zu nehmen, sondern Gesetze und eine zentrale Organisation zu haben.
34. Eine neue Art und Weise, die Dinge zu sehen und zu beschreiben, kommt auf: die Rationalität. Sie herrscht mehr als zwei Jahrhunderte vor.
35. Man erkennt, dass die Erde durch Energie geschaffen wurde, und dass diese Energie wiedergewonnen werden kann.
36. Maschinen werden erfunden, die diese wiedergewonnene Energie nutzen, um die Arbeit der Menschen zu machen.
37. Man erkennt, dass Materie aus kleinen Teilchen besteht, die für das Auge nicht mehr sichtbar sind.
38. Man erkennt, dass Materie umgewandelt werden kann und dass neue Stoffe hergestellt werden können.
39. Die Menschen wollen nicht mehr länger einer Autorität gehorchen und die Demokratie entwickelt sich.
40. Die Menschen wollen frei von Regeln sein. Freiheit ist das Ideal.
41. Es wird klar, dass materielles Wachstum dort am größten ist, wo Egoismus frei walten kann.
42. Es wird dem Menschen klar, dass es möglich ist, Zustimmung und politisches Wohlwollen zu kaufen.
43. Die Technik entwickelt sich so, dass große Zerstörungskraft in den Händen von wenigen missbraucht werden kann.
44. Wirtschaftliche Expansion wird zum beherrschenden Element in der Demokratie.
45. Es wird dem Menschen klar, dass unsere Welt ein lebendiger Organismus ist und dass man auf diesen Einfluss nehmen kann.
46. Nach Enttäuschungen und Katastrophen wird den Menschen klar, dass Geld nicht das Hauptkriterium für Glück ist.
47. Man erkennt, dass die Ursachen für wirkliches Glück oft nicht mit rationalen Begriffen beschrieben werden können.
48. Die grundlegendes Bedürfnisse nach Sicherheit und Zugehörigkeit treten in den Vordergrund und die damit verbundene Wahl der Lebensumstände erhält mehr Gewicht.
49. Man zieht es vor, in einer gesunden Familie, in einer gut funktionierenden Gruppe von Menschen mit ähnlich gelagerten Interessen zu leben.
50. Die Kirchen verteidigen alte formale Regeln, die den aktuellen Lebensumständen nicht entsprechen.
51. Intuition und geistige Offenheit erkennen alte und neue Regeln, die für die Gesellschaft von Vorteil sind.
52. Man erkennt, dass alles eins ist, dass die Welt eins ist, dass also eine Welt ohne mich nicht denkbar ist.
53. Im Interesse einer langfristigen Gesundheit der Menschheit kommen die neuen Regeln zur Anwendung.
54. Es werden Lösungen gefunden um Besitz und Macht mit Mitmenschlichkeit und Verantwortungsgefühl zu verbinden.
55. Andere Kulturen und Traditionen begegne ich mit Respekt und unterstütze sie auf Verlangen.
56. Technische Zerstörungsmittel in Händen von wenigen werden erkannt als eine Gefahr für den Besitzer. Bewaffnungs-Wettläufe nehmen ab.
57. Immer mehr Menschen erkennen, dass die neuen Regeln für das Wohlergehen jedes Menschen, und auch für ihre Kinder und Enkel wichtig sind.
58. Die neuen Regeln lösen Reichtum, Macht und Expansion in ihrer Bedeutung ab.
59. Ein gut informierter Egoismus und Mitgefühl zeigen sich als eine sinnvolle Einheit.




