Der Weg und die Beschilderung

So lange man nicht auch "im Bauch" weiß, dass wir mit Gott Eins sind und Gott mit uns Eins ist, ist das richtige Instrument der Entwicklung das Gebet. Das Gebet versetzt uns in einen Bewusstseinszustand der Demut und nur in diesem Bewusstseinszustand können wir wachsen.

Auch Gehorsam einem geeigneten Lehrmeister gegenüber bringt diesen Bewusstseinszustand mit sich. Aber auch dann muss ich beten, dass er der richtige Lehrmeister für mich ist, denn es ist gut möglich, dass man an einem bestimmten Guru "vorbeiwächst" und einen anderen finden muss.

Wenn man um Wahrheit, Liebe, Nähe zu Gott... betet, ohne jeglichen egoistischen Nebengedanken... ohne dass man vorher weiß, was Wahrheit, Liebe und Nähe zu Gott uns bringen werden, bekommt man sie garantiert. Wenn die Sehnsucht nicht von irgendwelchen Beigedanken getrübt wird, ist der Weg offen.

Dieser Weg ist auch dann noch lang. Es müssen so viele Muster abgebaut werden.

Unterwegs wächst das Glück ständig. Es wird immer weniger durch Enttäuschungen beeinträchtigt.

Wir brauchen dafür die Welt nicht zu verlassen. Wenn wir tun, was auf unserem Weg zu tun ist, in einer dienenden Haltung und zu gleicher Zeit frei, dankbar und stark, kann uns nichts mehr passieren. Das Himmelhochjauchzen und das Zutodebetrübt verlieren ihre Bedeutung. Es bleibt das unzerstörbare Glück des sich Eins wissen mit der Ersten Ursache.

Versuch's. Es lohnt sich.


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